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Ansgar B. Sonnerbligge

Vertreter der dissonanten Integrationsphotographie. Gutmensch. Guru.

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Ein Künstler für die Ewigkeit

Ansgar B. Sonnerbligge (*1963) zählt seit den 1980er Jahren zu den international wichtigsten Vertretern der dissonanten Integrationsphotographie, der im Laufe seines künstlerischen Werdegangs bis heute mit immer neuen Ausdrucksformen der visuellen Wahrnehmung experimentiert. Als künstlerische Ausdrucksform stellt das Medium der doppelt belichteten Photographie für Sonnerbligge seit über dreißig Jahren eine andauernde Beschäftigung und Herausforderung dar und nimmt eine zentrale Stellung in seinem Gesamtwerk ein. Die Kommentierung weltpolitischer Geschehnisse oder die kritische Beleuchtung bekannter Persönlichkeiten bestimmen seine Sujets. Nie um ein Statement verlegen, spielt Sonnerbligge virtuos auf der Klaviaturkrawatte des ironischen Zeitgeists und bedient sich mit dem spitzbübischen Augenzwinkern eines brennenden Humanisten so manch schiefer Bilder wie dieser Text hier – nur um sie dann in einem dekonstruktiven Schaffensprozess ins Gegenteil zu wenden.

 

Exkurs: Die dissonante Integrationsphotographie

Bei der dissonanten Integrationsphotographie werden durch aufwändige Belichtungsverfahren zwei Bilder übereinander gelegt und zu einem Neuen verschmolzen. Während sich 'Integration' auf den technischen Prozess bezieht, so steht 'dissonant' für das zugrundeliegende inhaltliche, metaphysische Konzept: Denn die beiden verschmolzenen Bilder stehen immer in einem Kontrast oder zumindest Spannungsverhältnis zueinander.

Dieses kontrovers diskutierte Werk verdeutlicht gut das Potential der dissonanten Integrationsphotographie.* Dabei provoziert Sonnerbligge gekonnt, um durch medial getriebene Skandalisierung den Marktwert seiner Kunst zu steigern.
 

Weitere Schaffensbereiche

Sonnerbligge ist sich seiner privilegierten Stellung als Ausnahmekünstler bewusst und setzt diese immer wieder für gesellschaftliche Belange ein. Er ist gern gesehener Gast in Talkshows und Diskussionsrunden, in denen er bereitwillig das noch im Dunkeln irrende Bürgertum an seinen Erleuchtungen teilhaben lässt. Basis ist hierfür seine Schrift „Ich bin Konsens. Leitfaden für das einzig richtige Verhalten als korrekter Bürger“, in der er für jede Lebenssituation Verhaltensregeln aufstellt und alleingültige moralische Standards definiert.

Vom Feuilleton gefeiert wurde Sonnerbligge für seinen Fotozyklus 'Leben?'. Das während eines Sabaticals auf dem rumänischen Schloss Peleș entstandene Werk soll den gesellschaflichen Diskurs über Generationenvertrag und das vom Austerben bedrohte sizilianische Sandwiesel anregen und durch neue Impulse maßgeblich beeinflussen. Verwirklicht werden konnte dieses Werk erst durch eine generöse Zuwendung der 'Mendel C. Lehmann Foundation For Not So Evil Ventures'.
 

Kommerzielle Werke

Sonnerbligge ist auch ein eifriger Öler des Scharniers zwischen Kunst und Wirtschaft. Denn was wäre die hehre Kunst, wenn sie nicht im Namen des interkulturellen Austauschs für Marken und das breite Publikum zugänglich gemacht werden würde? Hier sein Werk für einen führenden europäischen Eisenwarenhersteller:

* = This work, "Papa Schlumpf", is a derivative of "Papst Benedikt XVI., 2007" by Fabio Pozzebom, used under CC BY. "Papa Schlumpf" is licensed under CC BY by Ansgar B. Sonnerbligge.

 
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